Die Rede von Jutta Dettmann zur Eröffnung des Grönegaubades

 
 

Ich freu mich heute Sie und euch alle hier zu begrüßen!
Endlich ist es fertig, unser Grönegaubad!

Nun ist es endlich so weit. Lange haben viele von uns in der ganzen Stadt Melle diesem Tag entgegen gefiebert, und damit meine ich nicht die Bauphase des Bades, die zwar etwas länger dauerte als zu Beginn geplant.
Viel mehr meine ich die Zeit, die zwischen den ersten Überlegungen in Politik und Bevölkerung vor über 40 Jahren und dem heutigen Tag liegen.

 

Wir haben hier im neuen „Grönegaubad“ zwar eine überdachte Kurzbahn von 25 m gebaut, doch erinnert der Weg zum Ergebnis eher einem Freiluft - Langstreckenwettkampf im offenen Meer.

In den vergangenen Jahrzehnten war man in Melle immer wieder an dem Punkt, dass das Ziel in Sichtweite kam, doch plötzlich taten sich wieder große Wellenberge auf, welche manchmal auch mit starken Gegenwind gepaart waren.

Viele Menschen in unserer Stadt konnte dies je doch nicht vom Kurs abbringen, weder in der Bevölkerung noch an den politisch verantwortlichen Stellen. Diese schwammen einfach weiter, manchmal gegen den Strom, dass Ziel immer fest im Blick. Eine gute Schwimmhilfe war für sie alle sicherlich der Förderverein, der immer wieder das Ziel in den Blick brachte. Einer der auch nie dieses Ziel aus dem Blick verlor, ist unser ehemalige Ratskollege Hartmut Wippermann. Danke für diese Standfestigkeit und schön das Du heute hier bist!

Umso mehr freue ich mich, heute mit ihnen und euch allen den Tag der Eröffnung oder um bei dem Sinnbild des Schwimmwettkampfs zu bleiben den Anschlag, nach einem manchmal recht anstrengenden Rennen, am Beckenrand zu feiern.

Aus meiner Sicht als Sportausschussvorsitzenden ist dieser Tag ein Tag zum Feiern für die ganze Stadt, denn mit diesem Sportbad, unserem Grönegaubad, haben wir ein funktionelles für die Stadt angemessenes Schwimmbad gebaut. Mit einem 25m Becken, dem Multifuntionsbecken und dem Planschbecken erfühlt es die modernen Anforderungen für den Schul- und Vereinssport genauso, wie für alle kleinen und großen schwimmbegeisterten Meller und hoffentlich neugierigen Auswertigen.

Es ist ein Sportbad entstanden, welches ebenso Platz für klassische Schwimmkurse und Wassergewöhnung für die kleinsten Bürger schafft, wie für die moderne Wasserfitnessangebote und Trends. Es ist barrierefrei. Mit seinem Unterwasserfarbspiel schafft es eine tolle Atmosphäre oder bringt Kindern zum Staunen, besonders im Dunkeln. Wir haben zwar kein Spaßbad gebaut, aber in einem Sportbad kann man Spaß haben!

Mein Dank gilt an dieser Stelle dem Generalplaner Herrn Janßen und seinem Team, die ein Bad geplant und mit den beteiligten Baufirmen umgesetzt haben, welches zum Erhalt und aber auch der Ausweitung des Wassersportangebotes in der Stadt Melle beiträgt.

Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass wir mit aktuelle 7,6 Mio. unter dem Kostenansatz von 8 Mio. geblieben sind. In diesem Zusammenhang gilt mein Dank Frau Wilken, Herrn Uennigmann und dem Büro Assmann, welche das Projekt durch ihr Controlling, hervorragend begleitet haben.

Sicherlich in den vergangen zwei Jahren gab es Umwege und Hindernisse, die es galt zu um schwimmen, doch geriet das Vorhaben nie in einen Strudel und drohte zu ertrinken.

Durch die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und Planer, ins besondere im Arbeitskreis Hallenbad, konnten Schwierigkeiten vorzeitig erkannt oder zielgerichtet beseitig werden und so ist dieses Bauprojekt zu einem Erfolgsprojekt für unsere Stadt geworden und eben kein „Berliner Flughafen“ oder eine „Hamburger Elbphilharmonie“.

Auf der Seite der Verwaltung danke ich Herrn Dreier und Herrn Möller und ihren Mitarbeitern. Ins besondere gilt mein Dank Herrn Elscher, welcher das gesamte Bauvorheben von Beginn bis Fertigstellung und darüber hinaus intensiv begleitet hat. Vergessen möchte ich nicht Herrn Möllering mit seinem Team, die sicherlich besonders in den letzten Wochen die ein oder andere Sonderschicht schieben mussten und morgen dafür sorgen werden, dass das Bad am Montag für die Bevölkerung in einem sauberen Zustand an den Start geht.

Danken möchte ich für die gute Zusammenarbeit bei allen Entscheidungen auch allen Ratskollegen und allen anderen Beteiligten sei es im AK Hallenbad oder Sportausschuss.

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass das Bad von allen, ob kleinen, großen, alten oder jungen Menschen in unserer Stadt und darüber hinaus angenommen und mit Leben gefüllt wird. Heute wünsche ich uns allen viel Spaß beim trockenen Erkunden, welches durch die DLRG,  dem Alten Stahlwerk und dem SC Melle aktiv unterstützt wird.

Der Langstreckenwettkampf hat sich aus meiner Sicht gelohnt.

 
 
    Familie     Gesundheit     Kommunalpolitik
 

 


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